Die Geschichte des Musikvereins Britzingen ...

... begann bereits vor 155 Jahren! Im Juni oder Juli 1865 schlossen sich die neun Musiker Johann Imgraben, Gillmann Träris, Gillmannn Hoffmann, Ernst und Fritz Zeller, Ernst Henn jun., Alfred Lacher, Albert Engler und Ernst Götschin zum ersten Musikverein Britzingens zusammen. Einige Zeit später berichtete der Oberrheinische Anzeiger (1865, Nr. 137, 21.11.):

 

"Britzingen, 20. Nov. Seit etwa fünf Monaten besteht in hiesigem Orte ein Musikverein unter Leitung des Herrn Rahm von Badenweiler. Gestern hatten wir Gelegenheit, einer öffentlichen Probe desselben in der Krone dahier beizuwohnen. Die Leistungen dieses jungen Vereins überstiegen in der That unsere Erwartungen. Die Präcision, mit welcher sämmtliche Stücke (ungefähr 12) vorgetragen wurden, zeugte von der Tüchtigkeit und Gewandtheit des Dirigenten. Wir wünschen dem blühenden Verein ferneres Gedeihen und haben die feste Zuversicht, daß er in nicht langer Zeit unter obiger Leitung tüchtiges und außerordentliches zu leisten im Stande ist."

Das Gründungsmitglied Gillmann Träris war erster 1. Vorstand (und blieb es bis 1882), ein offenbar nicht näher bekannter Herr Rahm aus Badenweiler erster Dirigent.

Aus den frühen Jahren des Bestehens des Musikvereins ist nur ein Auftritt am Abend des 31.12.1866 bekannt. Offenbar haben die zehn Musiker maßgeblich am Gesangs-, Lese- und Musikprogramm des Silvester-Programms im Gasthaus Krone mitgewirkt.

 

Allerdings führten Probleme beim Finden von Nachwuchs und bei der Instrumentenbeschaffung dazu, dass sich der Verein bald schon wieder auflösen musste. Doch nur wenige Jahre später (1874) wurde dem dringenden Bedürfnis nach der musikalischen Gestaltung der Nationalfeiertage durch die erneute Gründung eines Musikvereins nachgekommen, diesmal als Militärverein und mit insgesamt zehn Gründungsmitgliedern.

Doch auch diese Gründung hatte noch keinen Bestand: Wegen Überalterung musste auch dieser Verein schon kurz nach seiner Gründung wieder aufgelöst werden (1876).

 

 

Erneuter Neuanfang 1882

 

Die Schwierigkeiten bei der Gründung und dauerhaften Erhaltung des Vereins standen ganz offensichtlich einem vitalen Bedürfnis nach einem eigenen Musikverein in Britzingen entgegen. Schon 1882 startete eine neue Generation um Ernst Imgraben einen neuen Anfang - und diesesmal sollte die Gründung Bestand haben.

Mitglieder der neuen Britzinger Musikkapelle waren Alfred Henn, Karl Linsig, Robert Dürrschnabel, Fritz Bienger und Karl Schmidt. Ihr Dirigent war Ernst Lothmann. In den Akten der Stadt Müllheim ist von einem "Musiklehrer W. Lothmann" die Rede, "ein energiegeladener Musiker, der sich reichlich viel Mühe gab, ein gutes Blasorchester [in Müllheim] heranzuziehen" (Homepage der Stadtmusik Müllheim) - ob es sich bei ihm um denselben handelt, der auch die Britzinger Musikkapelle gründete, wäre zu überprüfen.

In jedem Fall fanden die Proben beim Dirigenten zu Hause statt, die Musiker mussten sich bei ihm einfinden, und es ist die Rede von einem ziemlich weiten Weg, den sie zu Fuß zurücklegen mussten - also tatsächlich in Müllheim?

 

 

Unterbrechung: Erster Weltkrieg

 

Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 scheint der Musikverein kontinuierlich geprobt und aktiv zum kulturellen Leben Britzingens beigetragen zu haben. Denkbar wäre, dass er außerdem beispielsweise an dem Musikfest teilgenommen hätte, das im Juli 1891 in Müllheim stattfand und bei dem immerhin 14 Musikkapellen mit rund 400 Musikern teilnahmen (Homepage der Stadtmusik Müllheim). In den Akten ist darüber jedoch nichts weiter zu finden.

 

Mit dem Ausbruch des Kriegs, von dem man zunächst meinte, dass er nur sehr kurz dauern und ein (dann vergrößertes) Deutschland schnell wieder zu seinem Alltag zurückfinden würde, wurde die Arbeit der Britzinger Blaskapelle dann erneut ausgesetzt, die erzwungene Pause sollte bis 1920 dauern.

 

Der Musikverein Britzingen im Jahr 1921 - obere Reihe (v.l.n.r.): Ermst Schöpflin, Fritz G. S. Träris, Otto Engler sen., Albert Kaltenbach, Wilhelm Zeller; mittlere Reihe (von der Tür an, stehend): Emil Zeller, August Dörflinger, Ernst Barth, Max Frey jun., Karl Engler; mittlere Reihe, sitzend: Albert Imgraben, Albert Träris, der Dirigent Albert Möbius, Hermann Imgraben; vorne (liegend): Ernst Grenacher, Ludwig Kurz

 

Wiederaufnahme und die ersten Statuten des Vereins 1920

 

Offenbar hatte jedoch auch der Krieg die Britzinger nicht daran gehindert, hin und wieder gemeinsam Musik zu machen. So hatte sich beispielsweise der "Hirzeklub" gebildet, der im Gasthaus "Hirschen" - seit 1905 im Besitz der Familie Schumacher -  zusammenkam und von ihm seinen Namen erhielt. 1920 bildet dieser "Klub" auf Initiative von Ludwig Kurz den Grundstock für die Neuformierung des Musikvereins, der 1921 bereits aus 15 Musikern und dem Dirigenten Albert Möbius bestand (Bild oben). Einen Teil der Instrumente erwarb Ludwig Kurz auf eigene Rechnung. Hinzu kamen Instrumente des Musikvereins Stockmatt, deren Ankauf durch einen Zuschuss der Gemeinde möglich wurde.

 

Mit der Wiederaufnahme seiner Aktivität gab sich der Verein auch gleich die ersten Statuten seiner Geschichte. Auf der entsprechenden Mitgliederversammlung wurde Ludwig Kurz zum 1. Vorsitzenden gewählt - auf dem Bild oben liegt er rechts vor der Gruppe auf dem Boden.

 

Der "Hirschen" blieb in diesen Jahren ein wichtiger Ort für den Musikverein. Von 1921 ist in den Unterlagen beispielsweise von einer Abendunterhaltung die Rede, die die Kapelle dort gegeben habe. Auch die Mitgliederversammlung dieses Jahres, auf der August Dörflinger II zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt und Ludwig Kurz zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, scheint hier stattgefunden zu haben. Als Probenlokal allerdings wurde dem Musikverein 1922 das Krankenzimmer der Gemeinde zur Verfügung gestellt, zumindest als Notbehelf, bis ein geeigneterer Raum gefunden werde.

 

1921 wird Albert Möbius Dirigent des Musikvereins; das Honorar von 300 Reichsmark je Probenabend erschien zunächst recht hoch, verlor aber in der Zeit der deutschen Hyper-Inflation mit ihrem Höhepunkt 1923 schnell sehr stark an Wert.

In dieser Zeit - wohl 1922 - nimmt der Musikverein auch zum ersten Mal am Waldfest auf der Schwärze teil.

 

Es mag mit der Hyperinflation zu tun gehabt haben oder nicht, jedenfalls wechselten in den folgenden Jahren mehrere Male die Dirigenten. Erst als Hermann Schillinger aus Bad Krozingen 1925 den Dirigentenstab übernahm, kehrte wieder eine gewisse Ruhe ein, die sich nicht zuletzt musikalisch auswirkte: Im August des Jahres nahm die Kapelle am Preisspielen in Kirchzarten teil und erhielt in der Klasse C den Preis 1a! Und 1926 tritt der Musikverein, der nun 18 aktive und immerhin 120 fördernde Mitglieder zählt, dem Oberbadischen Musikverband bei.

 

Die 1930er Jahre waren naturgemäß eine Zeit großer Unruhe. Zwischenzeitlich verringerte sich die Zahl der Musiker. Nachdem 1931 Otto Engler sen. die Leitung des Vereins übernommen hatte, wuchs die Kapelle jedoch vorübergehend wieder, die Jungmusiker Hermann Götschin, Albert Engler, Gustaf Linsig und Ernst Jenny jun. verstärkten spürbar die Reihen. Die heraufziehende Krise ließ sich dennoch nicht abwenden, ablesbar ist dies bis heute an einem deutlichen Abnehmen der Probenhäufigkeit. In dieser Situation übernahm 1933 Fritz Träris den Vorsitz und versuchte, den Verein aus der Krise herauszuführen.

 

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 verändert sich das Leben in Deutschland gravierend. Schon unmittelbar nach der so genannten Machtergreifung wird der Alltag auch in den ländlichen Regionen maßgeblich durch die nationalsozialistische Diktatur geprägt. Fackelzüge, Gaukriegertage, nationale Erntedankfeiern und andere Veranstaltungen werden nun im neuen Geist begangen. Den Vereinen wird eine Umgestaltung im nationalsozialistischen Sinn aufoktroyiert, was sich u.a. in der Umbenennung der Ämter äußert: so wird der 1. Vorsitzende nun "Vereinsführer".

 

Träris legt ein besonderes Augenmerk auf die Jugendausbildung des Musikvereins. Auf diese Weise gelingt es ihm, das Vereinsleben wieder neu aufblühen zu lassen. Dabei wirkt sich die zunehmende Militarisierung der deutschen Gesellschaft auf die Musikvereine in vielfältiger Weise aus, nicht zuletzt dadurch, dass das klassische Repertoire zunehmend verdrängt wird durch Parade-Märsche und nationalsozialistisches Liedgut. Mit dem Ausbruch des Kriegs kommen außerdem Trauermärsche hinzu, die nun immer häufiger gespielt werden müssen.

 

Die zunehmenden Einberufungen der Männer aus Britzingen und unmittelbar nach dem Krieg die Auflagen der Besatzungsmächte bringen das Vereinsleben schließlich erneut zum Erliegen.

 

Nachkriegszeit

 

Es dauerte bis 1946, bis Verhandlungen mit der französischen Besatzungsmacht dazu führten, dass die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen werden konnte. Offenbar ging die Initiative maßgeblich auf Fritz G. S. Träris, Otto Engler sen., Hermann Stecher, Wilhelm Zeller, Ernst Bardt und Emil Zeller zurück, die auch die Verhandlungen mit den Franzosen übernahmen.

In der ersten Mitgliederversammlung dieser Nachkriegszeit wurde Emil Zeller zum 1. Vorsitzenden gewählt. Den Dirigentenstab übernahm wie schon 1925 Hermann Schillinger. Er übergab ihn jedoch bereits 1947 an Karl Zettelmeyer, der dem Verein so lange treu bleiben sollte, dass er 1970 zum Ehrenmitglied ernannt wurde und erst 1975 nach 27 Jahren die musikalische Leitung abgab.

 

Nachdem der Einfluss der Besatzungsmächte auf den Alltag der Deutschen immer mehr zurückgegangen war, nahmen auch die Institutionen, die das musikalische Leben organisierten, wieder Gestalt an. So wurde 1950 in Hügelheim der Markgräfler Musikverband e.V. gegründet. Erstmals war er bereits 1892 ins Leben gerufen worden. Damals hatte er noch "Breisgau-Markgräfler Musikverband" und war der älteste Blasmusikverband im deutschsprachigen Raum gewesen. 1898 war er in "Oberbadischer Musikverband" umbenannt worden und hatte im Laufe der Zeit die meisten Musikvereine im südlichen Breisgau versammelt. Mit "der Zielsetzung, das musikalische Niveau seiner Mitgliedsvereine zu heben, führte der Breisgau-Markgräfler Musikverband Verbandsfeste durch, die meistens mit Wettbewerben, den 'Preisspielen', verbunden waren. (Wikipedia)

1952 nahm auch der Musikverein Britzingen in Grißheim an einem solchen 'Preisspiel' teil und gewann eine Trompete!

 

Die nächsten Jahre waren in Britzingen von Aufbruchsstimmung geprägt. Nicht zuletzt entstand eine neue, geräumige Gemeindehalle, die sich in der Folgezeit zu einem beliebten Traffpunkt für Tanzveranstaltungen entwickelte.

 

Auch an der Spitze des Musikvereins tut sich einiges: 1950 - dem Jahr, in dem der Musikverein fälschlicherweise sein 30jähriges Bestehen feiert - wird Albert Hofmann 1. Vorsitzender. Bereits 1953 - Emil Zeller wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt - folgt ihm Ernst Kaltenbach, Hofmann übernimmt das Amt des 2. Vorsitzenden, kehrt aber schon 1955 wieder in die Position des 1. Vorsitzenden zurück - nun wird Ernst Kaltenbach 2. Vorsitzender. Diese Konstellation dauerte bis 1958, bis die beiden wieder die Ämter wechselten - und erneut 1959: nun wird wieder Ernst Kaltenbach 1., Albert Hofmann 2. Vorstand, und so wird es nun immerhin bis 1966!

Je näher die Geschichte des Musikvereins an die Gegenwart rückt, desto mehr Informationen sind erhalten, die Einblicke in das Leben des Vereins ermöglichen.

 

In jener nicht mehr ganz so fernen Zeit trugen die Musiker noch Uniform, statt der später üblichen Tracht. So wurden 1956 für alle neue, 'moderne' Uniformen angeschafft - und damit ein so großes Loch in die Vereinskasse gerissen, dass darüber besorgt in der Generalversammlung des folgenden Jahrs diskutiert wurde, ebenso wie über die akuten Nachwuchssorgen, denn die Jugend Britzingens schien sich mehr für die populäre Jazzmusik als für die traditionelle Blasmusik zu interessieren.

Die Nachrichten der folgenden Jahre zeugen vor allem von einem intensiven musikalischen Leben im Verein und von zukunftsweisenden Ereignissen in Britzingen.

So erreicht die Kapelle 1960 beim Wertungsspiel des Markgräfler Musikverbands in Heitersheim das Prädikat "vorzüglich" und 1962 richtet der Musikverein die Hauptversammlung des Verbands aus. Auch bei der 100-Jahr-Feier des Britzinger Gesangvereins wirkt er mit. Zu diesem Zeitpunkt gehören ihm 21 aktive und 101 passive Mitglieder an. Auch als 1965 die neue Schule in Britzingen eingeweiht wird, ist es der Musikverein, der die musikalische Gestaltung übernimmt.

 

Die Ära Peter Stecher

 

Mit der Mitgliederversammlung im Frühjahr 1966 endete die wechselvolle Geschichte der Verteilung der Posten an der Spitze des Britzinger Musikvereins. Mit der Wahl von Peter Stecher zum 1. Vorsitzenden beginnt gewissermaßen eine 'neue Ära'.

 

Sie kündigt sich prompt an, indem Stecher einen neuen Anfängerkurs und eine vereinseigene Tanzkapelle - die späteren "Reblandmusikanten" - initiiert. - Neben den 21 aktiven Mitgliedern zählt der Verein zu diesem Zeitpunkt fünf Jungmusiker, zwölf Ehren- und 114 passive Mitglieder.

1967

Es erfolgt die Einführung eines jährlichen Konzerts anlässlich der Hauptversammlung.

Albert Hofmann wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Des

Weiteren werden Otto Engler sen., Ernst Kaltenbach, Wilhelm Zeller, August

Dörflinger, Ernst Barth, Fritz Träris, Gillmannsohn, Adolf Imgraben, Ernst

Grenacher, Karl Engler und Karl Imgraben mit der goldenen Ehrennadel

und der Ehrenmitgliedschaft bedacht. Zur Aktivkapelle werden die Jungmusiker

Peter Kaltenbach, Hans Linsig, Klaus Ehret, Volker Scheilin und Jürgen

Fischer übernommen.

 

1968

Auf dem neu errichteten Waldparkplatz Schwärze wird von der Vereinsgemeinschaft

zum Maifest geladen.

 

1969

Das Sommerfest auf der Schwärze wird, hauptsächlich von Peter Stecher

initiiert, zum ersten Mal abgehalten.

 

1970

Im Zuge der Vorbereitungen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum

entdeckt der 1. Vorsitzende Peter Stecher bei seiner Recherche den Zeitungsbericht,

welcher das Bestehen seit 1865 dokumentiert. Somit wird

statt dem 50-jährigen Jubiläum mit 5 Jahren Verspätung ein 100 jähriges

Jubiläum gefeiert. Zu diesem Anlass wird Karl Zettelmeyer für seine langjährige

Tätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Die gute Stimmung bei den Feierlichkeiten

wird unter anderem von 20 Gastkapellen, den „Oberkrainern“

und der bekanntesten Beatband in Deutschland, „The Lords“, garantiert. Der

Verein zählt 24 Aktive, 6 Jungmusiker, 10 Ehren- und 140 Passivmitglieder.

 

1971

Otto Engler jg. und Fritz Fröhlin werden für 25-jährige aktive Mitgliedschaft

mit der silbernen Ehrennadel geehrt. Der Musikverein bekommt von Landrat

Allgaier die Pro-Musica-Plakette überreicht.

 

1972

Für 25 Jahre aktive Vereinstätigkeit bekommt Robert Engler die silberne

Ehrennadel überreicht. Die große goldene Ehrennadel für 50 Jahre erhält

Ernst Kaltenbach. Mit neuem Gewand stellt sich der Musikverein am 24.06.

der Bevölkerung vor. Die 16 Jahre alte Uniform wird in eine neue schmucke

Einheitskleidung getauscht. Die Gönner und Freunde der Kapelle haben

die Vereinskasse mit 7.500,- DM an Spendengeldern aufgebessert. Die Jugendausbildung

wird von dem Kurmusiker Karl Schuppe aus Badenweiler

übernommen. Beim musikalischen Besuch in der elsässischen Winzergemeinde

Wuenheim wird Dirigent Zettelmeyer von Erwin Bornemann vertreten.

 

1973

Unter Mitwirkung des Musikvereins feiert die Ortschaft Britzingen das

1200-jährige Bestehen.

 

1974

Durch die Gemeindereform wird Britzingen ein Ortsteil von Müllheim.

 

1975

Der langjährige Kamerad, Freund und Dirigent der Kapelle Karl Zettelmeyer

muss aus Gesundheitsgründen den Taktstock nach 27 Jahren abgeben. Dafür

wird er zum Ehrendirigenten ernannt. Sein Nachfolger wird der schon

in der Jugendausbildung tätige Kurmusiker Karl Schuppe. Pfarrer Schmidt

wird in einem Gottesdienst verabschiedet und Dekan Otto Landes am

17.08. eingeführt. Der Weinlehrpfad und Wanderweg „Sonnhole“ wird für

die Bevölkerung eröffnet.

 

1976

Fritz Lichtblau und Walter Eckerlin bekommen die silberne Ehrennadel für

25-jährige aktive Mitgliedschaft. Karl Schuppe übergibt die Stabführung an

den Kapellmeister Daniel Koch. Nach kurzer Zeit wird das Dirigentenamt

von Erwin Bornemann übernommen.

 

1977

Vorsitzender Peter Stecher, der sein Amt seit 10 Jahren zur vollsten Zufriedenheit

aller inne hat, wird auch für seinen außerordentlichen Verdienst für

die Vereinsgemeinschaft geehrt.

 

1978

Am 20. Mai wird der neue Fußballplatz an den Turnverein und an die Bevölkerung

übergeben. Ehrendirigent Karl Zettelmeyer verstirbt und wird am

28. Juni auf dem Zentralfriedhof in Müllheim beigesetzt.

 

1979

Für 25 Jahre aktives Musizieren wird Fritz Dörflinger mit der silbernen und

Ernst Jenny für 50-jähriges Wirken mit der Großen Goldenen Ehrennadel

geehrt.

 

1980

Otto Engler wird zum Ehrenmitglied ernannt. Er ist bis dahin 19 Jahre im

Vorstandsgremium und 34 Jahre als Aktivmusiker tätig. Gleichzeitig übergibt

er das Amt des 2. Vorstandes an Ernst-Ludwig Kaltenbach. Am 17.-18.

Mai feiert der Musikverein seinen 115. Geburtstag.

 

1981

Der erste Vorsitzende Peter Stecher bekommt am 02. Februar für 25 Jahre

aktive Mitgliedschaft die silberne Ehrennadel überreicht. Britzingen erhält

das Prädikat „Erholungsort“.

 

1982

Die silberne Ehrennadel bekommt Ernst Kurz für 25 Jahre treue Musikerdienste.

Unter dem Motto „Musik soll lebe und s‘Lebe soll Musik ha“ wird

zum ersten Mal ein Frühjahrskonzert aufgeführt.

 

1983

Peter Stecher löst Gerhard Imgraben vom Amt des Ortsvorstehers ab.

Aus diesem Grund übernimmt er das Amt des ersten Vorsitzenden nur

noch für 1 Jahr. Die Jugendausbildung übernehmen seine beiden Kinder

Michael und Susanne. Die Neuenfelshalle wird als Festhalle und neuer

Probenraum eingeweiht.

 

1984

Peter Stecher gibt den Vereinsvorsitz an seinen Sohn Michael weiter. Nach

drei Jahren als Rechner, war Peter Stecher 18 Jahre als 1. Vorstand tätig. Sein

Ideenreichtum und Organisationsgeschick prägten den Musikverein. Er rief

Frühjahres-, Sommer- oder Herbstfeste ins Leben. Er war der Begründer

der Tanzmusikabteilung „Reblandmusikanten“ und in seiner langjährigen

Tätigkeit als Jugendausbilder konnte er vielen Jungmusikern das musikalische

Rüstzeug vermitteln. Für seine großen Verdienste um den Musikverein

erhält Peter Stecher die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Vom

Musikverein wird er zum Ehrenvorstand ernannt. Auf ebenfalls 18 Jahre Vorstandstätigkeit

blickt Rechner Walter Eckerlin zurück. Er wird für seine treuen

Dienste zum Ehrenmitglied erklärt. Sein Nachfolger wird Gerhard Engler.

Die Reblandmusikanten umrahmen die Gründung der Städtepartnerschaft

zwischen Gray und Müllheim. Bei einem Konzertausflug nach Schelmkappe/

Löningen in Norddeutschland werden viele neue Kontakte geknüpft.

 

1985

Michael Stecher erarbeitet mit der Vorstandschaft eine neue Satzung. 19

Jungmusiker kommen zur Aktivkapelle. Zum 120-jährigen Vereinsjubiläum

zeigt sich die Kapelle in einem neuen Gewand. Durch viele Spenden wurde

es möglich, dass eine original „Markgräfler Tracht“ angeschafft werden

konnte.

 

1986

Fritz Fröhlin sen. und Otto Engler werden für 40 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit

mit der goldenen Ehrennadel bedacht. Fritz Fröhlin sen. erhält dabei

die Ehrenmitgliedswürde. Für 25-jährige Tätigkeit für den Verein wird

Ernst-Ludwig Kaltenbach mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Gleich einem General wird Dirigent Erwin Bornemann mit dem großen

Zapfenstreich verabschiedet. Die Musiker haben ihn als guten Kameraden und

Wegbegleiter kennengelernt. Für seine guten Verdienste um den Verein in

seiner 10-jährigen Dirigententätigkeit, wird er zum Ehrendirigent ernannt.

Sein Nachfolger wird Michael Stecher. Das Amt des Vereinsvorsitzenden

übergibt er an Rainer Zeller. Zur Einweihung der umgebauten und erweiterten

Winzergenossenschaft, wird ein neues sogenanntes Winzer- und

Straßenfest kreiert. Auch die Johanneskirche wird umgebaut und feierlich

eingeweiht.

 

1987

Die goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände bekommt

Robert Engler für 40-jährige Vereinszugehörigkeit. Gleichzeitig wird

er dafür zum Ehrenmitglied ernannt.

 

1988

Ende des Jahres werden wieder Jungmusiker in die Aktivenkapelle übernommen.

 

1989

Der Musikverein führt Regie beim Abend der „Oldies“ in der Neuenfelshalle.

Ein Konzertausflug führt den Musikverein nach Löningen/Norddeutschland.

Bei dem Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, prämiert

Minister Dr. h. c. G. Weister Britzingen mit der Goldmedaille.

 

1991

Unter der Stabführung des Dirigenten Michael Stecher hat die Kapelle ein

beachtliches Leistungsniveau erreicht. Es wird eine gute und solide Jugendausbildung

betrieben.

 

1991

Die goldene Ehrennadel des Markgräfler Musikverbandes für 40-jährige

Vereinszugehörigkeit wird an die beiden Ehrenmitglieder Fritz Lichtblau

und Walter Eckerlin überreicht. Der Musikverein veranstaltet ein Werkstattkonzert:

Dabei wird an diesem Abend kein herkömmliches Konzert gespielt,

vielmehr werden vier ausgesuchte Kompositionen vorgestellt. Erst werden

einzelne Sätze und Takte vorgetragen und anschließend das gesamte Werk

vorgespielt. Der Ledro-Platz in Müllheim wird gemeinsam mit der Musikkapelle

aus dem Ledrotal/Italien eingeweiht. Die französische Garnison in

Müllheim wird mit musikalischer Umrahmung des Musikvereins verabschiedet.

Der Verein gratuliert musikalisch der neuen Badischen Weinprinzessin

Michaela Bienger. Der Musikerausflug führt den MVB nach Rapperswil in

die Schweiz.

 

1992

Matthias Bauer, Angela Bär, Matthias Malus, Sven Tietjen und Nicolas Zenzen

bekommen das Leistungsabzeichen in Silber überreicht. Tanja Durm,

Renate Durm, Tonia Rieger, Sarah Umiger, Sebastian Nieding, Mario Fischer,

Tommy Glockner, Jürgen Czayka, Markus D’Inka, Claudia Brunner und Markus

Walter erhalten das Leistungsabzeichen in Bronze.

 

1993

Der Musikverein gibt im Elsass mit dem MV Wuenheim ein Doppelkonzert.

Matthias Bauer und Matthias Malus erhalten das Jungmusiker-Leistungsabzeichen

des Markgräfler Musikverbandes in Gold. Ein Wanderausflug führt

die Musiker nach Schönwald. Der Ortsvorsteher Peter Stecher wird

verabschiedet. Der Verein umrahmt die Einführung des neuen Ortsvorstehers

Heinz Ziegler.

 

1994

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit erhält Fritz Dörflinger die goldene Ehrennadel

des Markgräfler Musikverbandes und wird zum Ehrenmitglied des

Vereins ernannt. „40 Jahre Musikgruppen in Britzingen“ ein Musikabend mit

allen ehemaligen Britzinger Musikgruppen darunter das Rebland Echo, die

Klingenden Sterne, die lustigen Neuenfelser und viele andere unterhalten

bei diesem Anlass die Britzinger in der Neuenfelshalle. Die neu renovierte

Kirche in Muggardt wird eingeweiht. Als Ortsvorsteher wird Ernst Behringer

in sein Amt eingeführt.

 

1995

Für 40-jähriges musizieren wird Bernd Erchinger mit der goldenen, für

25-jähriges musizieren wurden Hans-Jörg Herter und Rainer Zeller mit der

silbernen Ehrennadel des Markgräfler Musikverbandes ausgezeichnet.

Dem Jungmusiker Nicolas Zenzen wurde das Goldene Jungmusikerleistungsabzeichen

überreicht. Bei der Wiederwahl von Bürgermeister Sänger

gratuliert der Musikverein mit einem musikalischen Blumenstrauß. Als Dirigent

wird Jochen Schwenk verpflichtet.

 

1996

Der Ausflug des Musikvereins führt nach München. Neben einem Weißwurst-

Frühstück, der Besichtigung der Bavaria-Filmstudios und des Hofbräuhauses,

durfte eine Stadtrundfahrt nicht fehlen. Die restaurierte Burg

Neuenfels wird eingeweiht.

 

1997

Mit der großen goldenen Ehrennadel für 50 Jahre musikalische Tätigkeit

werden Robert Engler und Edmund Jordan ausgezeichnet. Das

Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhalten: Alexander Bierer, Harry Frey,

Kathrin Fischer, Meike Gugel, Benjamin Hebek, Andreas Herter, Katharina

Lais, Katharina Rönicke und Myriam Schäffer. Der aktive Musiker Wolfgang

Hamm übernimmt den Dirigentenstab. Bei der Reise nach Löningen (Niedersachsen)

anlässlich des Vereinsjubiläums der Bürgerkapelle Löningen,

wirkt der Musikverein bei der Jubiläumsfeier und Siegerehrung des 49.

Kreismusikfestes des Landkreises Cloppenburg mit. Der Musikverein veranstaltet

ein Doppelkonzert mit dem Akkordeonclub Laufen in der Johanneskirche

in Britzingen.

 

1998

Der MV Wuenheim kommt zum Doppelkonzert nach Britzingen. Beim Verbandswertungsspiel

erhält der Musikverein die Auszeichnung „mit hervorragendem

Erfolg teilgenommen“.

 

1999

Zum Doppelkonzert mit dem dortigen Musikverein fährt der MVB nach

Wuenheim. Die goldene Ehrennadel des Markgräfler Musikverbandes

bekommt Herbert Herzig, für seine 40-jährige Tätigkeit als aktiver Musiker

ebenso erhält Peter Behringer, Thomas Eckerlin, Markus Engler und Wolfgang

Hamm für 25-jährige musikalische Tätigkeit die Ehrennadel in Silber.

Zum Doppelkonzert mit dem Akkordeonclub fährt der Musikverein nach

Laufen. Eine Konzertreise nach Mülheim an der Ruhr wird von der Stadt

Müllheim organisiert. Die Pfarrschiire wird eingeweiht. Der MV spielt ein

Frühschoppenkonzert anlässlich der 1.200 Jahrfeier in Zunzingen. Ein

Jubiläumsumzug mit anschließendem Platzkonzert führt den Musikverein abermals

nach Wuenheim/Elsaß.

 

2000

Beim Ausflug wandert der MVB durch den Schwarzwald. Der MVB veranstaltet

eine „Herbst-Disco“ in der Neuenfelshalle.

 

2001

Der MVB wirkt beim Konzertabend des Musikvereins Hartheim mit. Am 15.

April werden Benno Eckerlin, Harald Engler und Jörg Fröhlin für 25 Jahre

aktive Tätikeit geehrt. Ernst-Ludwig Kaltenbach erhält für 40 Jahre aktive Tätigkeit

die goldene Ehrennadel des Markgräfler-Musikverbands. Der MVB

nimmt am Umzug beim Weinfest in Wuenheim teil. In der Johanneskirche

in Britzingen veranstaltet der MVB mit der Chorgemeinschaft Britzingen ein

Doppelkonzert.

 

2002

Bei der Verabschiedung von Pfarrer Kaltenbach wirkt der MVB mit. Der Vereinsausflug

führt die Musiker nach Sinsheim. Der MVB musiziert am Umzug

anlässlich des Winzerfestes in Auggen.

 

2003

Beim Platzkonzert im Gasthof Bären in Weil, waren nicht nur die Besucher

begeistert, sondern auch das Schweizer Fernsehen, das diesen Auftritt in

Bild und Ton festhielt. Bei der Einführung des Bürgermeisters Rene Lohs

und bei der Verabschiedung des Altbürgermeisters Sänger in Müllheim

wirkt auch der MVB mit.

 

2004

Der MVB veranstaltet ein Doppelkonzert mit dem MV Wettelbrunn. Die Feier,

anlässlich der Fertigstellung des umgebauten Feuerwehrhauses und Einweihung

des neuen Fahrzeuges, wird vom MVB musikalisch umrahmt. Zum

Doppelkonzert fährt der MVB zum MV Hügelheim. Bernd Erchinger und

Fritz Dörflinger werden mit der großen goldenen Ehrennadel des Markgräfler

Musikverbandes, für 50 Jahre musikalische Tätigkeit geehrt.

 

2005

Nach 8 Jahren wird Wolfgang Hamm als Dirigent verabschiedet. Als Nachfolger

wird Martin Mayer verpflichtet. Die Querterrassierung der Reben

im Muggardter Berg wird eingeweiht. Der MVB begrüßt die erfolgreichen

Sportler des TV Britzingen musikalisch, bei deren Rückkehr vom Deutschen

Turnfest in Berlin. Zum Doppelkonzert besuchen den MVB die Schliengener

Dorfmusikanten.

 

2006

Der MVB spielt neben dem Jahreskonzert an mehreren Hocks und Kirchenfesten.

 

2007

Musikalisch umrahmen die Reblandmusikanten des MV das Freiburger

Weinfest. Zum Doppelkonzert fährt der MVB mit dem Bus zum MV Hellfranzkirch

ins benachbarte Elsaß.

 

2008

Der MVB wirkt beim Umzug anlässlich des 120jährigen Jubiläums des MV

Bremgarten mit. Bei der Veranstaltung „Klingende Kirche“ beteiligt sich der

MVB musikalisch.

 

2009

Der MVB gibt ein Kurkonzert in Bad Bellingen. Die Reblandmusikanten spielen

beim Freiburger Weinfest. Der MVB umrahmt die Verabschiedung des

langjährigen Ortsvorstehers Ernst Behringer. Ein Doppelkonzert mit dem

Männergesangverein Zunzingen wird initiiert und dieser kommt zum Doppelkonzert

in die Britzinger Neuenfelshalle.

 

2010

Beim Doppelkonzert mit dem Musikverein Hügelheim wird Martin Mayer

als Dirigent verabschiedet. Kai Zähringer feiert seinen Einstand als neuer

Dirigent der Jugendkapelle des MVB. Das Doppelkonzert mit dem Akkordeonclub

Laufen ist das 1. Konzert unter der neuen Leitung von Guang

Shi. Der MVB veranstaltet ein Serenadenkonzert im Brunnenhof der Winzergenossenschaft

Britzingen zusammen mit dem Chiuko Traditional Orchestra

Taiwan. Anlässlich der Müllheimer-Heimattage begleitet der MVB

eine Loktaufe am Müllheimer Bahnhof und musiziert am Landesfestumzug

in Müllheim. Das Festbankett anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Turnvereins

Britzingen wird vom MVB musikalisch umrahmt. Ende Dezember

bricht der Musikverein zu einer 10-tägigen Konzertreise nach China auf.

 

2011

Eine Abordnung des MV spielt beim chinesischen Neujahrsfest in Basel.

Ernst-Ludwig Kaltenbach wird mit der Großen Goldenen Ehrennadel des

Verbandes Deutscher Blasmusikverbände für 50 Jahre aktives Musikerleben

geehrt. Mit einem Konzert wird der Dirigent Guang Shi verabschiedet.

Als Dirigent wird für einen befristeten Zeitraum Dieter Schmidt verpflichtet.

Zur Begrüßung der neuen Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich spielt

der MVB gemeinsam mit der Stadtmusik Müllheim.

 

2012

Spieler des MVB führen gemeinsam mit der Stadtmusik Müllheim den

Hemdglungi-Umzug der Müllheimer Hudelis an. Der Akkordeonclub Laufen

besucht uns zum Doppelkonzert in der Neuenfelshalle. Jürgen Fischer

erhält für 25-jähriges Musizieren die Silberne Ehrennadel. Christoph Ziegler

und Paul Conrad erhalten das Jugendmusikerleistungsabzeichen in Bronze.

Der MVB umrahmt das Maibaum-Stellen der Feuerwehr. Wie in jedem

Jahr unterhalten die Reblandmusikanten beim Maihock auf der Schwärze.

Martin Klingler übernimmt den Taktstock von Dieter Schmidt. Anlässlich des

200-jährigen Bestehens der Stadtmusik spielt der MVB in Müllheim. Die

Reblandmusikanten spielen bei der Einweihung des Sulzburger Platzes in

La Morra (Italien).

 

2013

Arndt Rüdlin übernimmt das Amt des 1. Vorstnads von Klaus Sum. Lisa

Conrad und Robert Hamm erhalten das Jungmusikerleistungsabzeichen in

Silber und Lina Hamm das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze. Kai

Zähringer wird nach 3 Jahren als Jugenddirigent verabschiedet. Für ihn

übernimmt ab Juni des Jahres Annika Boch aus Buggingen die Leitung der

Jugendkapelle. Der Ausflug führte den MVB nach Neckarsulm und in den

Pfälzer Wald.

 

2014

Für 40 Jahre aktive Tätigkeit werden Peter Behringer, Thomas Eckerlin und

Wolfgang Hamm mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Blasmusikverbands

ausgezeichnet und zu Ehrenmitgliedern des MVB ernannt. Bernd

Erchinger wird vom Verein für seine Verdienste mit einem gravierten Weinglas

geehrt. Des Weiteren verabschiedet der Verein Martin Klingler als Dirigenten

und dankt ihm für seine 2 jährige Tätigkeit. Als Nachfolger übernimmt

Sergej Kraft im Mai des Jahres den Taktstock.

 

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Plakat des Jahreskonzerts 2018

Auf dem Programm des Jahreskonzerts 2019 standen u.a.:

  • "For the Fallen" von David Shaffler
  • "Orpheus in der Unterwelt", arrangiert von Siegmund Goldhammer
  • "Eiger" von James Swearingen
  • "James Bond 007", arrangiert von Johan de Mey
  • "Selections from 'Starlight Express', arrangiert von Jerry Nowak
  • "Träne", von Florian Ast, arrangiert von Mario Bürki
  • "Eighties Flashback", arrangiert von Paul Murtha
  • "Ein Egerländer Traum" von Alexander Pfluger

 

 

 

Plakat des Jahreskonzerts 2019

Wie das Jahr 2020 in die Geschichtsbücher der ganzen Welt eingehen wird als das Jahr, in dem, von China ausgehend, die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft wie fast das gesamte gesellschaftliche Leben über Monate hinweg lahmlegte, so müssen auch die Annalen des Musikvereins Britzingen davon berichten, dass zwischen Februar und Juni des Jahres die gesamte Proben- und Konzerttätigkeit ausgesetzt wurde. Davon waren nicht zuletzt das Probenwochenende und das Jahreskonzert betroffen - beide mussten abgesagt werden.

Erst am 15. Juni wurde die Probenarbeit wieder aufgenommen, allerdings unter strengen Auflagen, die u.a. in einem umfangreichen "Hygienekonzept" festgelegt wurden. Maskenpflicht, Abstandsregelungen und die Belüftung geschlossener Räume im 15-Minuten-Takt sowie der ausdrückliche Hinweis, dass niemand zur Teilnahme an den Proben verpflichtet ist und Musikerinnen und Musiker bei ersten möglichen Symptomen, z.B. Fieber, nicht an den Proben teilnehmen dürfen, waren dessen Hauptbestandteile.

    Aktuelles

 

Derzeit machen wir Sommerpause und planen unsere nächsten Auftritte. Diese werden wahrscheinlich in Form unseres Serenadenkonzerts vom 27.07. stattfinden - unter freiem Himmel und mit viel Platz für jeden.

 

  Unsere Probenarbeit:

 

Montags um 20 Uhr

Probe der Gesamtkapelle

 

Montags um 18.30 Uhr

Probe der Jugendkapelle

- findet derzeit nicht statt -

 

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